macht viele Fehler. Wer wenig arbeitet, macht wenig Fehler. Wer keine Fehler macht, wird zum Büro-Vorstehhund befördert …

macht viele Fehler. Wer wenig arbeitet, macht wenig Fehler. Wer keine Fehler macht, wird zum Büro-Vorstehhund befördert …

Veröffentlicht von fokusfreude am 29. Mai 2012
http://alinaswelt.wordpress.com/2012/05/29/wer-viel-arbeitet/
… oder so. Die Hündin mit den großen Ohren hatte ja doch ein bisschen Schiss, als Alina in üblicher Manier einfach drauflos stürmte. Doch sie konnten sich leiden und haben eine Runde getobt, wobei der Löwe manchmal schneller preschen konnte als die Fledermaus fliegen
Na denn, tschüss bis zum nächsten Mal!
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Veröffentlicht von fokusfreude am 28. Mai 2012
http://alinaswelt.wordpress.com/2012/05/28/fledermaus-trifft-lowen/
kann manchmal schmerzhaft sein … und doch gehört es zum Leben dazu. Ob Hund oder Kind – da reicht die Ansage nicht “bleib davon!”, sie müssen es einfach ausprobieren. In Alinas Fall war es die erste heftige Begegnung mit einem Stacheldrahtzaun. “Bleib auf dem Weg!” ging eine ganze Weile gut.

Ich hatte keine Kühe gesehen, doch Alina hat sie gewittert … weit hinter meinem Rücken außer Sichtweite, doch der Wind trug ihr die Meldung zu.

Tja, mit einem Satz auf die Weide springen wollen und äußerst unsanft vom Stacheldraht daran gehindert werden. Ich glaube, sie hat sich mehr erschrocken, als es ihr weh getan hat. Das dicke Fell verhindert schlimmere Blessuren. Doch sie bekam Panik und ich musste sie aus dem Zaun rausbrasseln bzw. ganz ruhig halten, damit nichts Schlimmeres passiert. Langsam Stück für Stück zurück auf den rechten Weg bringen …

Ruhe bewahren und sie weder bedauern noch trösten, auch nicht schimpfen. Ich habe sie auch nicht angeleint, sondern wieder den Spruch aufgenommen: “Bleib auf dem Weg!”. Denn ich denke, die Lektion hat gesessen – zumindest für den heutigen Tag
Ganz brav ist sie langsam vor mir her getrabt. Verletzungen gabs keine bis auf einen kleinen Kratzer am Bauch, das habe ich zu Hause untersucht. Sie wird noch mehr Erfahrungen in ihrem Leben sammeln, ich kann sie nicht vor allem bewahren. Unter Anderem wird sie sicher irgendwann Bekanntschaft mit Elektrozäunen machen … auch das muss sie lernen. Wer nicht hören will, muss fühlen. Bisher hat bei allen meinen Hunden eine derartige Lektion gereicht fürs restliche Leben. Natürlich werde ich bei nächster Gelegenheit ein waches Auge darauf halten, ob sie es wirklich kapiert hat.
Veröffentlicht von fokusfreude am 26. Mai 2012
http://alinaswelt.wordpress.com/2012/05/26/lernen/
zäh, hart, schmutzig … so gestaltet sich unser abendliches Schleppleine-Training. Alina muss jetzt richtig ran mit Kopf- und Körperarbeit. Denn nach der ersten “richtigen” Hitze gibt es wieder einen kräftigen Schub in den pubertären Allüren, sie fühlt sich erwachsen und sehr eigenständig. Zusätzlich ist ihr Jagdtrieb richtig erwacht und ihr Aktionsradius im Freilauf ist zu groß geworden. Also heißt es “Kommando zurück”, alles auf Anfang.
Sie muss ganz schön schleppen mit der Leine, das Gewicht erinnert sie ständig daran, dass sie eben doch nicht ganz so frei rumläuft, wie sie es gern hätte. Sie muss sich konzentrieren, nämlich auf mich – was sie gar nicht gern tut, denn alles andere ist viel interessanter als ich. Ich lenke sie nämlich nur durch Kommandos, damit sie auf dem Weg bleibt und nicht zu weit vor mir läuft. Das bedeutet auch absolute Konzentration für mich. Blick ständig zwischen Hund und Umwelt hin und her pendelnd. Ich muss vor ihr sehen und ahnen, was sich rund um uns tut oder auch nicht.
Ich kenne ihre Körperhaltung, jedes einzelne Härchen zeigt mir an, was ihr gerade durch den Kopf geht. Ob sie irgendwas wittert, ob sie entspannt ist, ob sie mal muss oder was auch immer. Natürlich kenne ich auch ihre Tricks – so tun, als sei sie völlig entspannt und plötzlich Gas geben. Ihr erstaunter Blick, wenn ich sie durchschaut habe und sage: “Nein, allein der Gedanke ist schon strafbar!”.
Hart ist für sie, wenn das geflissentliche Ignorieren von Kommandos sofort ein heftiges Ausbremsen bedeutet. Beim “Nein!” hat sie noch die Gelegenheit, ihr Verhalten zu korrigieren, setzt sie sich darüber hinweg, gibt es den unsanften Ruck, denn ich stehe schon beim “Nein!” auf der Leine. Zäh ist ihr kleiner Dickschädel, denn sie probiert es natürlich öfter aus. Doch so nach dem dritten oder vierten Mal steht sie auch bei “Nein!” wie angewurzelt.
Abwechslung bringen dann auch alle gängigen Trainingseinheiten, die sie im “Freilauf” absolvieren muss: Sitz, Platz, Ablegen, Abrufen, Bei Fuß (manchmal mit Kehrtwendungen), Achten laufen usw. Das volle Programm … Und man glaubt es kaum, sobald wir zu Hause sind, habe ich einen glücklichen und entspannten Hund, der unbedingt mit mir kuscheln will.
So spazieren wir jetzt abends freihändig erst durch den Wald und danach am Elbufer lang. Sie wird es lernen, am Ufer auf dem Weg zu bleiben und die Straße als Tabu-Zone zu respektieren. Bis zum Winter haben wir das drin
Training mit Schleppleine ist schmutzig, ist gar nicht so mein Ding. In einigen Wochen steige ich auf die Wäscheleine um (Erbstück von Alex), das ist einerseits viel sauberer und zweitens ist der Überraschungseffekt für den Hund größer, weil er die leichte Leine relativ schnell vergisst. Doch zunächst bleibt es schleppend, zäh, hart und schmutzig an lauen Sommerabenden im kleinen Dorf am großen Strom
Veröffentlicht von fokusfreude am 24. Mai 2012
http://alinaswelt.wordpress.com/2012/05/24/schleppend/
Alina hat eine Eigenschaft, die ich bisher bei noch keinem Hund beobachtet habe: Ihre Art, wie sie säuft. Weit entfernt vom normalen Schlabbern mit der Zunge. Entweder taucht sie die Schnauze ganz ins Wasser, gurgelt und schluckt unter der Oberfläche …

… oder sie beißt ins Wasser, schaufelt mit dem Unterkiefer das Nass in den Schlund …

Es geht auch sehr geräuschvoll zu, da wird zusätzlich geschmatzt, gehustet, geröchelt, gespuckt und überschüssiges Wasser lässt sie einfach aus dem Maul laufen. Draußen ist es mir ja noch egal, doch drinnen kriege ich manchmal die Krise. Ihr Wassernapf steht eben aus diesen Gründen im Badezimmer … und da finde ich oft eine Überschwemmung mit führender Wasserspur in die Wohnung vor. Dabei kann sie auch ordentlich saufen und über dem Napf abtropfen lassen – z.B. im Büro. Nur nicht zu Hause *grrrr* Sie weiß, dass ihre “Putzfrau” direkt mit dem Lappen die Wasserorgie wieder sauber putzt. Menno!
Veröffentlicht von fokusfreude am 23. Mai 2012
http://alinaswelt.wordpress.com/2012/05/23/eigenartig/
bekommt sie nun regelmäßig abends vor dem Schlafengehen. Mit der Salbe war die chronische Bindehautentzündung gut abgeheilt, doch wir müssen bis auf Weiteres Nachsorge betreiben. Sie hat wahrscheinlich zu wenig Tränenflüssigkeit, deshalb sind ihre Augen schnell gereizt durch Wind, Sand, Pollen. Diese homöopathischen Tropfen (enthalten vorwiegend Augentrost) verträgt sie sehr gut. Doch sie versucht abends vor dem Einträufeln zu kneifen. Selbst der Deal mit Trockenfisch zieht nicht so gut. Ist immer so unser kleiner letzter Machtkampf zum Ende eines Tages …
Veröffentlicht von fokusfreude am 22. Mai 2012
http://alinaswelt.wordpress.com/2012/05/22/augentropfen/
hat sie ja schon lange geliebäugelt, anfangs hatte sie zu viel Schiss, die Bangbüx. Dann durfte sie nicht, wie sie wollte, weil ich ihr den Umgang mit den Jungs verboten habe
Aber jetzt … Heute Morgen hat sie nähere Bekanntschaft mit dem ganz Großen vom Campingplatz gemacht – Arko, ein Berner Sennenhund. Da war ihr heißgeliebter Ball plötzlich vergessen, den durfte ich einsammeln. Arko ist ja auch ein hohes Tier, nämlich der Platzwart. Autorität und Macht sind einfach sexy, findet Alina. Jetzt habe ich einen verliebten Teenager an der Backe und freue mich an den rosaroten Wölkchen, die über ihren Horizont schweben. Morgen früh trifft sie ihren Schwarm wieder – na, wenn das nicht der beste aller Starts in einen Tag ist! Und bei Gelegenheit muss ich mal die Kamera morgens einpacken, um den Schönen abzulichten.
Veröffentlicht von fokusfreude am 21. Mai 2012
http://alinaswelt.wordpress.com/2012/05/21/mit-den-grosen-jungs/